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Beiträge & Podcasts

14.05.2012 von Kay Pabst | Autor: Hubert Brieden | Zeit: 28 Minuten

Bundeswehr verhindert Gedenken an ermordete Deserteure auf dem Kasernengelände

In Hannover wurden während des Zweiten Weltkrieges Soldaten ermordet, die desertiert waren. Erschossen wurden sie auf einem Schießplatz auf dem Gelände der Emmich-Cambrai-Kaserne, heute genutzt u.a. von der zentralen Feldjägerschule der Bundeswehr. Friedensgruppen wollten am Dienstag, den 15. Mai 2012 an der Mordstätte dieser Opfer gedenken. Doch die Bundeswehr verbot das Gedenken auf ihrem Kasernengelände. Brunhild Müller-Reiss vom Friedensbüro Hannover berichtet über die Hintergründe.

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10.10.2011 von Redaktion | Autor: Hubert Brieden, Hans-Jürgen Hermel | Zeit: 41 Minuten

Die verschwiegene Geschichte hannoverscher Deserteure – Gespräch mit dem Autor Ralf Buchterkirchen und Interview mit dem hannoverschen Deserteur Willi Jünemann

In Hannover – einem der fünf wichtigsten Rüstungszentren des Deutschen Reiches – wurden Soldaten wegen Desertion, Wehrkraftzersetzung und Kriegsverrat verurteilt, hingerichtet und begraben. In jahrzehntelanger Kleinarbeit wurden die Namen von 51 Soldaten, die den Gehorsam verweigerten, recherchiert, von einigen von ihnen liegen Biographien vor. Noch bis zu ihrer Rehabilitation, die erst in den letzten Jahren erfolgte, wurden die Deserteure oft verunglimpft. Aber auch „Heldengedenken" wird der ganz individuellen Entscheidung, den Gehorsam zu verweigern, nicht gerecht. Gespräch mit Ralf Buchterkirchen über sein Buch "...und wenn sie mich an die Wand stellen" - Desertion, Wehrkraftzersetzung und 'Kriegsverrat' von Soldaten in und aus Hannover 1933-1945". Darüber hinaus geht es im Gespräch um Deserteusdenkmale und die Traditionspflege der zentralen Feldjägerschule der Bundeswehr in Hannover. Zu hören ist außerdem ein Interview, das Hans-Jürgen Hermel mit dem hannoverschen Deserteur Willi Jünemann führte.

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25.12.2009 von Redaktion | Autor: Helge Kister | Zeit: 36 Minuten

Der Wehrmachtsdeserteur Peter Schilling erzählt

Peter Schilling erlebte als Soldat, welche Grausamkeiten und Verbrechen die Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges beging und wie hohl angesichts dieser Realität die Phrasen von Heldentum und soldatischer Ehre klangen. Schließlich entschloss er sich, nicht mehr mitzumachen und zu desertieren. Der Titel seines Vortrages lautet: Befehl, Gehorsam, Verweigerung und Zivilcourage.

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