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Top 10 Schlagworte

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Beiträge & Podcasts

11.09.2016

"Kinder der Befreiung" Transatlantische Erfahrungen und Perspektiven Schwarzer Deutscher der Nachkriegsgeneration

In dem Buch „Kinder der Befreiung“ fügen sich historische, politische und wissenschaftliche Analysen, persönliche Geschichten, Interviews und literarische Texte zu einem Kaleidoskop zusammen, durch das eine neue Perspektive auf einen fast vergessenen Teil deutscher Geschichte und US-amerikanisch-deutscher Beziehung entsteht. Ursachen und Auswirkungen von Rassismus in Vergangenheit und Gegenwart werden ausgelotet und Strategien für positive Veränderungen aufgezeigt. Dr. Marion Kraft, Autorin und Herausgeberin dieses Buches, ist Übersetzerin, Literaturwissenschaftlerin, Lehrerin, Referentin und hat Bücher sowie zahlreiche Aufsätze zu Schwarzen Lebensrealitäten in Europa und den USA veröffentlicht. Sie hat am Samstag, 10.09.2016, im Rahmen des Clinch-Festivals dieses Buch vorgestellt.

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29.07.2016 von Alfred Schröcker

Wunstorf: Kontroverse über Denkmal für Hitler-Verehrerin Agnes Miegel

In Wunstorf gibt es immer noch ein Agnes-Miegel-Denkmal. Agnes Miegel war eine Schriftstellerin, die von ganzem Herzen Adolf Hitler und die Nazis unterstützte. Kann für so eine Schriftstellerin heute noch ein Denkmal in einer Stadt stehen oder eine Straße benannt sein? In Wunstorf ist die Debatte um dieses Denkmal endlich aufgebrochen. Alfred Schröcker berichtet in seinem Beitrag von den Einzelheiten.

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09.12.2015

Demo und Kundgebung gegen AfD-Parteitag in Hannover

Unter dem Moto „Es reicht: Nationalismus ist keine Alternative, Menschenrechte, Freiheit und Demokratie verteidigen“. Bunt statt Braun, fand am Samstag, 28. November eine Demonstration und im Anschluss eine Kundgebung in Hannover vom Opernplatz zum Theodor-Heuss-Platz vor dem HCC gegen den Parteitag der AFD statt. Ca. 3000 Menschen haben laut geäußert, dass in Hannover kein Platz für rassistischen Populismus, wie er von der AfD aus politischem Kalkül betrieben wird, ist.
Es folgt der Mitschnitt dieser Aktion. Die Beiträge haben weiterhin Aktualität.

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07.12.2015 von Hubert Brieden

Vergessene Opfer der NS-Diktatur in Wunstorf

Kürzlich hielt der Wunstorfer Stadtarchivar Klaus Fesche einen Vortrag über nichtjüdische Opfer der NS-Diktatur. Alfred Schröcker berichtet in seinem Beitrag über diesen Vortrag und stellt mehrer Fälle von NS-Verfolgten aus Wunstorf vor.

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10.11.2015

Symbolische Straßenumbenennung in Wunstorf

Die Forderung ist alt, doch bisher hat keine politischen Mehrheiten in Wunstorf gefunden. Deshalb haben Vertreter des Arbeitskreises Regionalgeschichte und der Grünen mit einer Delegation aus Gernika am Donnerstagabend 5.November nur symbolisch die Oswald-Boelcke-Straße in Gernikastraße umbenannt.

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02.08.2015 von Hubert Brieden

Wunsch eines Naziredners in Bad Nenndorf am 1.8.2015: Eines Tages „wird es Menschen geben, die sagen: Aber der Holocaust ist mir persönlich scheißegal.“

Wie alljährlich im August fanden auch in diesem Jahr eine Nazidemonstration und -kundgebung in Bad Nenndorf/Niedersachsen statt. Der Grund: Im örtlichen “Wincklerbad” war nach 1945 ein Verhörzentrum der britischen Truppen untergebracht, in dem Gefangene misshandelt und gefoltert wurden - darunter auch NS-Täter. Die britische Presse deckte diesen Skandal auf, es kam zu Gerichtsverfahren gegen die Verantwortlichen und das Verhörzentrum wurde geschlossen. Die Nazis benutzen diese Geschichte seit einigen Jahren, um ihre historischen Vorbilder zu Opfern zu machen und die Massenverbrechen der Wehrmacht und der NS-Organisationen zu verharmlosen. Im Mittelpunkt steht dabei der Massenmord an den europäischen Juden. Ein Naziredner in Bad Nenndorf sagte wörtlich, eines Tages „wird es Menschen geben, die sagen: Aber der Holocaust ist mir persönlich scheißegal.“ Die Polizei sah keinen Grund einzuschreiten. Im Podcast ist der Ausschnitt aus diese Passage der Rede zur hören. Im Hintergrund die Proteste der Nazigegener. Kurz zuvor hatte die Polizei die gegen die Nazis protestierenden Anwohner aufgefordert, leiser zu sein, damit die Naziredner ungestört ihre Kundgebung abhalten könnten.

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06.07.2015 von Hubert Brieden

Das Landgericht Lüneburg und die Kommunistenverfolgungen der 1950er und 1960er Jahre

Vor kurzem erschien eine Publikation, die sich mit der düsteren Geschichte des Landgerichts Lüneburg auseinandersetzt. Peter Asmussen, einer der Autoren, erläutert die Einzelheiten.

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06.07.2015 von Hubert Brieden

Lüneburg: Prozess gegen den "Buchhalter" von Auschwitz

In Lüneburg findet zur Zeit ein Prozess gegen einen ehemaligen NS-Täter aus dem Vernichtungslager Auschwitz statt. Mechthild Dortmund sprach mit Peter Asmussen, Dilli Dillman, Siggi Berneis, Iris Berneis und Peter Raykowski, die den Prozess beobachten.

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26.05.2014

In Deutschland "vergessen": das Massaker der SS in Oradour, Frankreich - Gespräch mit Florence Hervé

Am 10. Juni 1944 blieb die Zeit in Oradour stehen. Das kleine Dorf im nordwestlichen Zentralmassiv Frankreichs wurde von der SS-Panzerdivision "Das Reich" in Schutt und Asche gelegt. 642 Menschen wurden erschossen, verbrannt - die Mehrzahl Frauen und Kinder. In Frankreich ist der Name Oradour überall bekannt, er ist Symbol für die Schrecken des Faschismus und des deutschen Besatzungsregimes. In Deutschland kennt den Namen kaum jemand. Nun ist ein deutsch-französisches Buch erschienen, das an das Massaker erinnern soll. Mechthild Dortmund und Brunhild Müller-Reiss sprachen mit der Autorin Florence Hervé.

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28.03.2014 von Hubert Brieden

Verlegung der ersten "Stolpersteine" in Neustadt a. Rbge. - Ansprache von Ingrid Wettberg

Am 27. März 2014 wurden in Neustadt a. Rbge. die ersten 7 "Stolpersteine" zur Erinnerung an vertriebene und ermordete jüdische NeustädterInnen verlegt. Ingrid Wettberg, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, hielt eine Ansprache, in der sie sich mit den Möglichkeiten der Erinnerung an die NS-Verbrechen auseinandersetzte.

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