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Beiträge & Podcasts

05.09.2016

Bericht über NoBorderKitchen auf Lesbos im Sommer 2016

Fünf Leute aus Hannover, unter ihnen Oda Becker, waren im Juli/August 2016 auf Lesbos, um praktisch-solidarisch die dortige NoBorderKitchen zu unterstützen und sich selbst ein Bild von der Situation der Geflüchteten aus Lesbos zu machen. Über 4.500 Geflüchtete sitzen dort unter menschenunwürdigen Bedingungen fest. Oda Becker berichtete im Magazin International über einige ihrer Erfahrungen.

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04.09.2016

Aktuelle Situation im Sudan und zur Flüchtlingspolitik Deutschlands. Vortrag und Diskussion

Refugees vom im April 2016 gewaltsam geräumten sudanesischen Protestcamp Hannover haben am Samstag, 03.09.2016 um 14:00 im Kulturzentrum Pavillon eine Infoveranstaltung und Diskussion zur Situation von Geflüchteten in Deutschland und den Gründen von Flucht und Vertreibung im Sudan durchgeführt. Abdulwahed Mohamed Nur – Gründer des Sudanese Liberation Movement/Army (SLMA) – gab zusammen mit Ahmad Ibrahim von der SLMA und Dr. Abdulhamid Khaled von der Partei „Nationale Breite Front“ sowie in Deutschland lebenden sudanesischen Aktivisten einen Einblick in die derzeitige Situation im Sudan und äußerte sich zur deutschen Flüchtlings- und Außenpolitik.

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29.06.2016

Grenzberichte aus Lesbos und Idomeni

Die griechisch-mazedonisch Grenze bei Idomeni ist seit März 2016 für Geflüchtete komplett geschlossen und wird jetzt von Militäreinheiten bewacht. Die meisten der etwa 12.000 Schutzsuchenden, darunter 4.000 Kinder, wurden mittlerweile auf Lager in verschiedenen Teilen Griechenlands verteilt und sind wahrscheinlich zum Teil schon in die Türkei abgeschoben worden. Idomeni steht für die Bereitschaft der „Festung Europa“ zur gewaltsamen Verteidigung ihrer Innen- und Außengrenzen, für die gnadenlose Abschreckung und Abwehr von Menschen, die vor Krieg, Verfolgung, Armut, Hunger, Umweltzerstörung fliehen – vor den zerstörerischen Auswirkungen des globalen kapitalistischen Systems. 4 Leute aus Hannover waren im November 2015 auf Lesbos und im März 2016 in Idomeni, um dort mobile Küchen zu unterstützen. Am 28. Juni berichteten zwei von ihnen im Kulturzentrum Pavillon von ihren Erfahrungen, die weit über das Kochen hinausgingen.

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26.01.2016 von Axel Kleinecke

Europa macht die Grenzen dicht - Augenzeugenberichte von Aktiven aus Idomeni und von der Balkanroute

Der griechische Außenminister Nikos Kotzlas sagt; „ Wenn wir die Flüchtlinge stoppen wollten, müssten wir Krieg gegen sie führen.“ (HAZ, 25.01.2016). Was er nicht sagt, ist, dass dieser Krieg schon begonnen hat. In Idomeni an der seit Nov. 2015 teilgesperrten Grenze von Griechenland nach Mazedonien (nur noch Menschen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan kommen durch) werden Polizei und Militär mit Panzern, Tränengas, Blend- und Schockgranaten wie auch Gummigeschossen gegen Tausende protestierender Refugees eingesetzt.

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26.12.2015 von Ardeschir Mehdizadeh

Europa macht die Grenzen dicht - NoBorder-Kitchen auf der Insel Samos, Griechenland

Nach der brutalen Räumung des Flüchtlingscamps in Idomeni an der Griechisch Mazedonischen Grenze ist die No Border-Kitchen nach Insel Samos aufgebrochen und bekocht nun 1000 Flüchtlinge dort auf der Insel. Hier das 5. Interview mit Lukas von der No Border-Kitchen. Um die Flüchtlinge weiterhin zu versorgen braucht die No Border-Kitchen finanzielle Unterstütztung und freut sich auf eure Spende. Konto: Rote Hilfe e.V. Salzwedel bei der GLS Gemeinschaftsbank Konto-Nr.: 400 723 83 12 Bankleitzahl: 430 609 67 IBAN: DE 93 4306 0967 4007 2383 12 BIC: GENODEMIGLS Verwendungszweck: just peopel

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17.12.2015

Europa macht die Grenzen dicht

Viertes Interview mit einem Vertreter von NoBorder-Kitchen. Die ersten drei finden sich im Podcast: "Europa macht die Grenzen dicht. – Dramatische Situation in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze. Noborder-Kitchen hilft vor Ort."

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09.09.2015

Demo von AktivistInnen und UnterstützerInnen vom Protestcamps Weißekreuzplatz

Am 5. September fand eine kraftvolle Demonstration von AktivistInnen und UnterstützerInnen vom Protestcamp Weißekreuzplatz in Hannover statt. Hier sind Mitschnitte von Redebeiträgen (auf Arabisch und Deutsch) sowie Parolen. Das Foto wurde aufgenommen von Mark Mühlhaus/attenzione photographers.

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21.07.2015

Kein Mensch ist illegal. Die dreizehnte Sendung

In der dreizehnten Sendung, moderiert von Bashar Abdourahman, sind Mitschnitte von der Demo für Yahya vom 17.07.2015 vom Flughafen zur JVA Langenhagen zu hören. Zuerst ein Gespräch, das am 17.07.2015 im Protestcamp Weißekreuzplatz mit zwei jungen Frauen von der Gruppe Peer-Leader Braunschweig geführt wurde. [Dazu eine kurze Erklärung: Peer-Leader stehen „dem, was in ihrem Umfeld passiert, nicht gleichgültig gegenüber“ und suchen „mit ihren Altersgenossen (....) das Gespräch über Themen wie Klima, Sexualität, Globalisierung usw. (...) Den Peer-Leadern sollen in den Schulungen verschiedene persönliche Fähigkeiten vermittelt werden, die als Schutzfaktoren gegenüber Gefährdungen wirksam und durch die Peer-Leader weitervermittelt werden können“ wie z.B. : Einstellungen zu wichtigen sozialen Fragen erforschen und in Frage zu stellen, Demokratiemöglichkeiten nutzen, sich zuzutrauen, Lebensbedingungen zu beeinflussen, Alternativmodelle zum Konsum kennen lernen....] Sprache: Deutsch. Anschließend gibt es Mitschnitte von der Demo und den dort gehaltenen Redebeiträgen und ein direktes Telefonat mit Yahya Mohamed Seleiman, der in der JVA Langenhagen seit Mitte Juni inhaftiert ist und nach Italien abgeschoben werden soll. Sprachen: Englisch, Arabisch, Deutsch. Im dritten Teil: Ausschnitte aus Zeitungsartikeln zu rassistischen Übergriffen in Bayern und Baden Württemberg. Zwischendurch – wie immer – einige Songs von der Sudanese People’s Music Band.

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06.07.2015

Kein mensch ist illegal. Zwölfte Sendung

In der zwölften Sendung sind Mitschnitte von einer Veranstaltung vom 02.07.2015 zur Lage von geflüchteten Frauen sowie zu Geschichte und Perspektiven der Refugeeproteste in Deutschland und von einer Demonstration gegen die Asylgesetzverschärfung vom 03.07.2015 in Hannover zu hören.

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10.04.2015

Kein Mensch ist illegal. Sechste Sendung 2015

In der sechsten Sendung 2015 vom 4. bzw. 6. April berichtet Fedwa Shakidris, eine sudanesische Frau aus Khartum, über ihre Fluchtgründe und die Situation ihrer Familie in einem kleinen Ort in Norddeutschland. Das Interview wurde auf Englisch geführt. Nasreddin Egely, Aktivist vom Protestcamp sudanesischer Geflüchteter vom Weißekreuzplatz, stellt auf Arabisch seine Erfahrungen unter der Diktatur von Omar Al Bashir im Sudan dar. Weiterhin erläutert ein Vertreter des hannoveraner Aktionsbündnisses gegen die Asylrechtsverschärfung die Konsequenzen dieser von der deutschen Regierung geplanten weiteren Einschränkung des Menschenrechts auf Asyl und die Aktionen dagegen, die in Hannover stattfinden werden: 10.4. um 18 Uhr im UJZ Kornstraße: Infoveranstaltung zur Gesetzesverschärfung und Möglichkeiten des Protestes; 17.4. um 17 Uhr am Steintor: Demo “Asyl ist Menschenrecht – Refugees Welcome!“. Weitere Informationen und Unterstützung des Aufrufs unter: asylistmenschenrecht.de

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