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Beiträge & Podcasts

29.06.2016 von Mechthild Dortmund | Zeit: 63 Minuten

Grenzberichte aus Lesbos und Idomeni

Die griechisch-mazedonisch Grenze bei Idomeni ist seit März 2016 für Geflüchtete komplett geschlossen und wird jetzt von Militäreinheiten bewacht. Die meisten der etwa 12.000 Schutzsuchenden, darunter 4.000 Kinder, wurden mittlerweile auf Lager in verschiedenen Teilen Griechenlands verteilt und sind wahrscheinlich zum Teil schon in die Türkei abgeschoben worden. Idomeni steht für die Bereitschaft der „Festung Europa“ zur gewaltsamen Verteidigung ihrer Innen- und Außengrenzen, für die gnadenlose Abschreckung und Abwehr von Menschen, die vor Krieg, Verfolgung, Armut, Hunger, Umweltzerstörung fliehen – vor den zerstörerischen Auswirkungen des globalen kapitalistischen Systems. 4 Leute aus Hannover waren im November 2015 auf Lesbos und im März 2016 in Idomeni, um dort mobile Küchen zu unterstützen. Am 28. Juni berichteten zwei von ihnen im Kulturzentrum Pavillon von ihren Erfahrungen, die weit über das Kochen hinausgingen.

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10.12.2015 von Axel Kleinecke | Zeit: 31 Minuten

Europa macht die Grenzen dicht. – Dramatische Situation in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze. Noborder-Kitchen hilft vor Ort.

„Noborder-kitchen“ oder auf Deutsch „Grenzenloskochen“ ist eine ursprünglich 8-köpfige Gruppe aus Norddeutschland, aber jetzt auch schon mit neuen Mitgliedern aus Melbourne und Marokko, die im November 2015 mit einem 12 Tonner aufgebrochen sind nach Süden, um für die Flüchtlinge in großem Stil zu kochen und ihnen gespendetes Material, Zelte, Decken, Schlafsäcke usw. zu bringen. In Idomeni, an der griechisch- mazedonischen Grenze, haben sie seit Ende November zusammen mit zwei anderen Kochgruppen mit ihrer mobilen Küche, zunächst in einem Eisenbahnwaggon, zeitweise 3000 Flüchtlinge mit warmem Essen versorgt.

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