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Beiträge & Podcasts

02.08.2015 von Hubert Brieden | Zeit: 1 Minute

Wunsch eines Naziredners in Bad Nenndorf am 1.8.2015: Eines Tages „wird es Menschen geben, die sagen: Aber der Holocaust ist mir persönlich scheißegal.“

Wie alljährlich im August fanden auch in diesem Jahr eine Nazidemonstration und -kundgebung in Bad Nenndorf/Niedersachsen statt. Der Grund: Im örtlichen “Wincklerbad” war nach 1945 ein Verhörzentrum der britischen Truppen untergebracht, in dem Gefangene misshandelt und gefoltert wurden - darunter auch NS-Täter. Die britische Presse deckte diesen Skandal auf, es kam zu Gerichtsverfahren gegen die Verantwortlichen und das Verhörzentrum wurde geschlossen. Die Nazis benutzen diese Geschichte seit einigen Jahren, um ihre historischen Vorbilder zu Opfern zu machen und die Massenverbrechen der Wehrmacht und der NS-Organisationen zu verharmlosen. Im Mittelpunkt steht dabei der Massenmord an den europäischen Juden. Ein Naziredner in Bad Nenndorf sagte wörtlich, eines Tages „wird es Menschen geben, die sagen: Aber der Holocaust ist mir persönlich scheißegal.“ Die Polizei sah keinen Grund einzuschreiten. Im Podcast ist der Ausschnitt aus diese Passage der Rede zur hören. Im Hintergrund die Proteste der Nazigegener. Kurz zuvor hatte die Polizei die gegen die Nazis protestierenden Anwohner aufgefordert, leiser zu sein, damit die Naziredner ungestört ihre Kundgebung abhalten könnten.

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06.07.2015 von Hubert Brieden | Zeit: 27 Minuten

Lüneburg: Prozess gegen den "Buchhalter" von Auschwitz

In Lüneburg findet zur Zeit ein Prozess gegen einen ehemaligen NS-Täter aus dem Vernichtungslager Auschwitz statt. Mechthild Dortmund sprach mit Peter Asmussen, Dilli Dillman, Siggi Berneis, Iris Berneis und Peter Raykowski, die den Prozess beobachten.

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