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Beiträge & Podcasts

05.12.2017 von Axel Kleinecke | Zeit: 1 Minuten

"Dass man ihre Synagogen mit Feuer anstecke ..." - Martin Luther und die Verfolgung der Juden in Deutschland

In seinem Vortrag untersucht der Historiker Hubert Brieden, welche wichtige Rolle die Schriften und Predigten des Reformators Martin Luther bei der Durchsetzung des Judenhasses in Deutschland gespielt haben. Er analysiert dabei Luthers Haltung gegenüber den Juden, seine Schriften zu diesem Thema und seine diesbezügliche Auslegung von Bibelstellen. Weiterhin geht er aber auch auf die Auswirkungen ein, die Luthers judenfeindliche Schriften und Predigten zu seiner Zeit und in der Folge auch später, bis hin zu Hitlers Holocaust hatten. Der Vortrag wurde am 29.11.2017 von der Fachschaftrat Soziale Arbeit Fakultät V der Universität Hannover veranstaltet.

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02.08.2015 von Hubert Brieden

Wunsch eines Naziredners in Bad Nenndorf am 1.8.2015: Eines Tages „wird es Menschen geben, die sagen: Aber der Holocaust ist mir persönlich scheißegal.“

Wie alljährlich im August fanden auch in diesem Jahr eine Nazidemonstration und -kundgebung in Bad Nenndorf/Niedersachsen statt. Der Grund: Im örtlichen “Wincklerbad” war nach 1945 ein Verhörzentrum der britischen Truppen untergebracht, in dem Gefangene misshandelt und gefoltert wurden - darunter auch NS-Täter. Die britische Presse deckte diesen Skandal auf, es kam zu Gerichtsverfahren gegen die Verantwortlichen und das Verhörzentrum wurde geschlossen. Die Nazis benutzen diese Geschichte seit einigen Jahren, um ihre historischen Vorbilder zu Opfern zu machen und die Massenverbrechen der Wehrmacht und der NS-Organisationen zu verharmlosen. Im Mittelpunkt steht dabei der Massenmord an den europäischen Juden. Ein Naziredner in Bad Nenndorf sagte wörtlich, eines Tages „wird es Menschen geben, die sagen: Aber der Holocaust ist mir persönlich scheißegal.“ Die Polizei sah keinen Grund einzuschreiten. Im Podcast ist der Ausschnitt aus diese Passage der Rede zur hören. Im Hintergrund die Proteste der Nazigegener. Kurz zuvor hatte die Polizei die gegen die Nazis protestierenden Anwohner aufgefordert, leiser zu sein, damit die Naziredner ungestört ihre Kundgebung abhalten könnten.

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06.07.2015 von Hubert Brieden

Lüneburg: Prozess gegen den "Buchhalter" von Auschwitz

In Lüneburg findet zur Zeit ein Prozess gegen einen ehemaligen NS-Täter aus dem Vernichtungslager Auschwitz statt. Mechthild Dortmund sprach mit Peter Asmussen, Dilli Dillman, Siggi Berneis, Iris Berneis und Peter Raykowski, die den Prozess beobachten.

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