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Top 10 Schlagworte

Alle Schlagworte (1320)

Beiträge & Podcasts

07.10.2014 von Wolfgang Lettow

Gerichtsverfahren gegen zwei Plakatierer in Berlin

Am 28. August 2014 wurden zwei linke Aktivistinnen vor das Amtsgericht in Moabit (Berlin) geladen. Die Anklage lautet mutwillig-gemeinschaftliche-langanhaltende-Sachbeschädigung. Bei dem hochtrabend klingenden „Vorwurf“ handelt es sich um einfaches Ankleben von Plakaten.

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01.07.2014 von Wolfgang Lettow

Hungerstreik in den griechischen Knästen

In Griechenland wehren sich seit dem 23. Juni 2014 tausende Gefangene mit einem Hungerstreik gegen ein Gesetz zur Einrichtung von Hochsicherheitsgefängnissen. An dem Protest nehmen bereits fast 4000 der etwa 12000 in griechischen Haftanstalten Eingesperrten teil.

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03.06.2014 von Wolfgang Lettow

Razzia wegen Gründung einer Knastgewerkschaft

Am 22. Mai 2013 fanden in Berlin, Magdeburg und Stuttgart insgesamt 21 Hausdurchsuchungen mit Hilfe des §129 gegen 9 Beschuldigte statt, denen die Bildung einer Nachfolgeorganisation der militanten gruppe (mg) vorgeworfen wird. Konkret sollen sie die Revolutionären Aktionszellen (RAZ) und die Revolutionäre Linke (RL) gebildet, sowie an der Untergrundzeitschrift radikal mitgearbeitet haben. Auch berichten wir von der Razzia beim Eingesperrten Oliver Rast, der sich an der Gründung einer Gewerkschaft für Gefangene in Berlin-Tegel beteiligte.

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26.05.2014

In Deutschland "vergessen": das Massaker der SS in Oradour, Frankreich - Gespräch mit Florence Hervé

Am 10. Juni 1944 blieb die Zeit in Oradour stehen. Das kleine Dorf im nordwestlichen Zentralmassiv Frankreichs wurde von der SS-Panzerdivision "Das Reich" in Schutt und Asche gelegt. 642 Menschen wurden erschossen, verbrannt - die Mehrzahl Frauen und Kinder. In Frankreich ist der Name Oradour überall bekannt, er ist Symbol für die Schrecken des Faschismus und des deutschen Besatzungsregimes. In Deutschland kennt den Namen kaum jemand. Nun ist ein deutsch-französisches Buch erschienen, das an das Massaker erinnern soll. Mechthild Dortmund und Brunhild Müller-Reiss sprachen mit der Autorin Florence Hervé.

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06.05.2014 von Wolfgang Lettow

Solidarität mit Mbolo Yufanyi

Mbolo wird zum wiederholten Male vor ein deutsches Gericht zitiert – dieses Mal vor das Amtsgericht Dessau ab dem 29.4., weil er sich für die Aufklärung und für Gerechtigkeit im Falle des ermordeten OURY JALLOH einsetzt, der am 7. Januar 2005 in der Dessauer Polizeiarrestzelle Nr.5 bei lebendigem Leib verbrannt wurde.

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08.04.2014 von Hubert Brieden

Korruption, Seilschaften, Netzwerke oder: Der diskrete Charme der Bourgeoisie, Teil 2

Rückblickend auf den Glaeseker- und den Wulff-Prozess in Hannover geht es im Gespräch mit Cornelia Booß-Ziegling um die Funktionsweise von Korruption innerhalb der Seilschaften von Wirtschaft, Politik und Medien. Angesprochen werden weitere Korruptionsfälle, der Zusammenhang zwischen Korruption und Sozialabbau und die Rolle der Justiz.

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01.04.2014 von Wolfgang Lettow

Sicherheitsverwahrung: Interview mit dem Gefangenen Thomas Meyer-Falk

1996 wurde Thomas bei einer Enteignungsaktion in einer Bank verhaftet. Er wollte die Kohle linken und linksradikalen Projekten zukommen lassen. Trotz dieser langen Haft in unterschiedlichen Knästen - Isolationshaft in Stuttgart-Stammheim bis Frühling 1998, dann etwas "gelockert" in der JVA Straubing, danach Isolationshaft in Bruchsal und seit Juli 2013 in der JVA Freiburg in "Sicherungsverwahrung" (SV) - konnte er nicht gebrochen werden.

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04.03.2014 von Wolfgang Lettow

Faruk Ereren ist endlich draußen

Mehr als sieben Jahre war Faruk Ereren in Untersuchungshaft . Er wird beschuldigt, als führendes Mitglied der DHKP-C per Telefon von Deutschland aus den Mord an zwei Polizisten in der Türkei angeordnet zu haben. Hintergrund ist der Widerstand gegen den Folterstaat Türkei, der die unter Folter zustande gekommenen „Aussagen“ liefern soll für den Prozess in Düsseldorf. Faruk Ereren konnte am 4.2.2014 den Knast verlassen. Die Anklage steht auf wackligen Füßen: der Kronzeuge Genc konnte vom deutschen Gericht nicht direkt vernommen werden und es hieß, der Zeuge habe gehört von jemandem der behauptet, dass Faruk Ereren die Anweisung für den Polizistenmord per Telefon gegeben haben soll. Faruk ist erst mal draußen, aber die Beweisaufnahme ist noch nicht abgeschlossen.

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11.02.2014 von Hubert Brieden

Korruptionsprozesse in Hannover oder Der diskrete Charme der Bourgeoisie

Cornelia Booß-Ziegling hat den Glaeseker- und Wulff-Prozess in Hannover beobachtet. Dabei konnte sie Einblicke in die gesellschaftlichen Gepflogenheiten und die Verflechtungen von "Leistungsträgern" aus Politik, Wirtschaft und Medien gewinnen. Im Studiogespräch berichtet sie über ihre Beobachtungen.

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07.01.2014 von Wolfgang Lettow

Oury-Jalloh-Demo in Dessau am 7. Januar 2014 - Gespräch mit einer Vertreterin der Oury-Jalloh-Initiative

Was sich genau am 7. Januar 2005 in dem Dessauer Polizeirevier in der Wolfgangstraße 25 abspielte, ist bis heute nicht bekannt und wird wohl nie vollständig aufgeklärt werden. Sicher ist aber, dass die Ereignisse im Polizeirevier zum Tod des aus Sierra Leone wegen eines Bürgerkrieges nach Deutschland geflüchteten Oury Jalloh führten und auch neun Jahre später die PolizeibeamtInnen, die sich an dem Tag im Revier aufhielten, alles dafür tun, dass es zu keiner lückenlosen Aufklärung kommt. Unterstützung bekommen sie dabei von der Justiz, die während der geführten Prozesse gegen mehrere PolizeibeamtInnen laut Aussagen der Verteidigung und der Solidaitätsgruppe u.a. Indizien und Beweise unterschlagen hätten, die auf einen Tötungsdelikt durch Dritte (d.h. PolizeibeamtInnen) hinweisen.

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