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Top 10 Schlagworte

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Beiträge & Podcasts

04.06.2013 von Wolfgang Lettow

Revisionsprozess gegen Faruk Ereren

Am 6. Mai begann das Revisionsverfahren gegen Faruk Ereren vor dem OLG Düsseldorf. Im ersten Prozess 2011 wurde er wegen eines politischen Organisationsdeliktes (§ 129 b) wegen der Aussagen eines Kronzeugens zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Trotz drakonischer Isolationsmaßnahmen lehnte er einen Deal mit dem Gericht ab: bei einem Geständnis, "nur (zu) 3 Jahren und 9 Monaten oder 4 Jahren und 6 Monaten“ verurteilt zu werden. Er hat sich zu vielen Ereignissen, trotz seiner fehlenden Deutschkenntnisse, solidarisch verhalten: sei es zum 18. März, dem "Tag der politischen Gefangenen“ oder beim Verfahren gegen das "Gefangenen Info.“ Faruk erklärte im ersten Prozess: "Welches Urteil Ihr auch treffen werdet, ICH HABE KEINEN ZWEIFEL DARAN, DASS MICH DIE GESCHICHTE FREISPRECHEN WIRD.“ Weitere Verhandlungstage sind grundsätzlich bis Ende Oktober 2013 immer montags um 11:00 Uhr und freitags um 9:30 Uhr!

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07.05.2013 von Wolfgang Lettow

Zur Geschichte der Hausbesetzung der Hamburger Ekhofstraße

Am 19. April 1973 besetzten zirka 50 Menschen ein Haus in Hamburg, die Ekhofstraße 39. Die Aktion erfolgte auf Grund der Umstrukturierung des Stadtteils Hohenfelde, was heute wohl als Gentrifikation bezeichnet wird. Bei der Besetzung war die radikale Linke Hamburgs ein Anziehungspunkt. Es war ein Kontrapunkt zu den vielen Achtundsechzigern, die jetzt mit dem kapitalistischen System paktierten. Die Besetzer_innen betrieben deswegen Stadtteilarbeit für die Bevölkerung, boten z. B. Beratung in Mietfragen an und praktizierten kostenlose medizinische Hilfe für die Menschen im Stadtteil und wehrten sich offensiv gegen Polizeikontrollen. Dadurch sprachen sie vor allem viele Jugendliche an, die selbst unzufrieden mit dem herrschenden System waren und auf der Suche nach Orientierung: es kamen Schulklassen zu Besuch, Unterprivilegierte wie Rocker zogen ein, weiterhin holten sie Jugendliche aus den Heimen und so bekamen diese im Haus eine Bleibe .

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05.03.2013 von Wolfgang Lettow

Wanderausstellung „Kultur und Widerstand von 1967 bis heute“

Das „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“ und das „Gefangenen Info“ organisieren eine Ausstellung zum Thema "Kultur und Widerstand von 1967 bis heute". „Die Ausstellung will damit einen Beitrag leisten zur Popularisierung einer politisch engagierten Kultur, die heute weitgehend vergessen ist. Damit soll auch der heute vorherrschenden Eventkultur etwas entgegengesetzt werden.“, so die VeranstalterInnen. In der Ausstellung werden politische Plakate in Form von Aquarellen, Acrylarbeiten, Karikaturen und Pop Art präsentiert. Die Ausstellungseröffnung ist am Samstag, den 16.3.2013, 19h, im Centro Sociale, Sternstr. 2, in Hamburg. Sie endet am Sonntag, den 24.3.und wird dann in weiteren Städten gezeigt. Feste Termine gibt es bereits in Berlin, Stuttgart und Magdeburg. Dazu ein Interview mit einer der Veranstalterinnen.

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05.03.2013 von Wolfgang Lettow

Freiheit oder Knast

Daniel Picciolo (23), verurteilt zu vier Jahren Haft wegen Raubüberfällen/Beschaffungsdelikten. 2 Jahre und 3 Monate inhaftiert in Stuttgart-Stammheim und in der JVA Adelsheim. Zur Zeit zwangsweise in einer Drogentherapie für die Dauer von 10 Monaten in verschiedenen Therapieeinrichtungen. Er berichtet von seinen Erfahrungen aus dem Jugendvollzug und der Drogentherapie. Den Jugendvollzug bezeichnet er auch als ein Gefängnis, denn „hier sind wir genauso eingesperrt wie alle die anderen“. Auch Therapieeinrichtungen sind nach seien Erfahrungen ein autoritäres System und fördert statt Solidarität unter den Patienten Denunziantentum

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05.02.2013 von Wolfgang Lettow

Antirepressionsdemonstration am 23. März 2013 in Magdeburg - Interview mit einem Vertreter des "Netzwerks Freiheit für alle politischen Gefangenen"

Anlässlich des Tages des politischen Gefangenen am 18. März wird eine Demonstration in Magdeburg vorbereitet. Der Vertreter des "Netzwerks" erläutert die Gründe für die Demo in Magdeburg - die zunehmende Repression - und spricht über Planungen zu einem Vernetzungskongress von Antirepressionsgruppen.

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05.02.2013 von Wolfgang Lettow

Interview mit dem Redskin und ehemaligen Gefangenen Smily

Ende des Jahres 2012 wurde der Musiker und Antifaschist Smily aus zehnmonatiger Haft entlassen. Der Redskin berichtet über die Gründe seiner Inhaftierung und seine Erfahrungen im Knast. Besonders wichtig war für ihn dort, kollektiven Widerstand gegen Nazis zu leisten.

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05.02.2013 von Wolfgang Lettow

Telefonat mit dem Gefangenen Tommy Tank zu seiner Verlegung in die JVA Dresden

Tommy wurde Anfang 2010 verhaftet und wird voraussichtlich bis zum Sommer 2014 im Knast bleiben. Um eine Ausbildung zum Betriebsinformatiker zu absolvieren, ist er im Dezember in die JVA Dresden verlegt worden. Kurze Zeit hatte er da Kontakt zum Antifaschisten Ricardo aus Dresden, der dort für drei Wochen inhaftiert war. Tommy schildert die Sitaution in der der JVA Dresden.

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04.12.2012 von Wolfgang Lettow

Stellungnahme zum Urteil gegen Deniz K.

Der Antifaschist und Young-Struggle-Aktivist Deniz K. befindet sich seit über 7 Monaten Untersuchungshaft. Anlässlich einer Demonstration in Nürnberg gegen die Verstrickungen der NSU mit dem Staat, soll er versucht haben, mit einer 2 cm dicken Fahnenstange 5 Polizisten zu töten. Am 14. 11. 2012 wurde Deniz zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt.

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04.12.2012 von Wolfgang Lettow

Telefonat mit dem Gefangenen Tommy Tank

Tommy sollte auf eine andere Station verlegt werden, weil er "zu viele" Beschwerden verfasst. Da diese Verlegung gegen seinen Willen erfolgte und er sich deshalb weigerte, wurde er am 23.10.2012 auf die Isolationsstation (A1) zwangsverlegt. Obwohl er sich weiterhin auf dieser Station befindet und die Schikanen gegen ihn zugenommen haben, lässt sich Tommy nicht unterkriegen.

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19.11.2012 von Wolfgang Lettow

Telefonat mit dem Gefangenen Tommy Tank aus der Justizvollzugsanstalt Torgau

Tommy sollte auf eine andere Station verlegt werden, weil er "zu viele" Beschwerden verfasste. Da diese Verlegung gegen seinen Willen erfolgte und er sich deshalb weigerte, wurde er am 24.10.2012 auf die Isolationsstation (A1) zwangsverlegt.

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