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03.12.2012 von Mechthild Dortmund

Antifeminismus und deutsche "Männerbewegung"

Vom 30.11.-2.12. fanden im UJZ Kornstraße in Hannover zum zweiten Mal "Kritische Tage zum herrschenden Geschlechterverhältnis" statt. Ziel war, mit diversen Vorträgen und Diskussionen Kritik am hegemonialen Geschlechterverhältnis zu üben und Verschränkungen mit anderen Herrschaftsmechanismen herauszuarbeiten. Am Samstagvormittag referierte der Sozialpsychologe Rolf Pohl über Antifeminismus und Weiblichkeitsabwehr in der neuen deutschen "Männerbewegung". In 5 Thesen nahm er Stellung zu den Klagen über die "Krise der Männer" und die "Benachteiligung der Jungen" und den damit verbundenen frauenfeindlichen Schuldzuweisungen und erläuterte, warum die selbsternannte "Männerbewegung" als antifeministische Gegenbewegung auch als rückwärtsgewandte Reaktion auf die neoliberale Verschärfung des gesellschaftlichen Krisengeländes und im Zusammenhang mit einer allgemeinen Re-Maskulinisierung der bundesdeutschen Gesellschaft zu sehen ist. Es handelt sich um einen geringfügig gekürzten Mitschnitt des Vortrags.

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