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10.10.2014 von Mechthild Dortmund | Zeit: 81 Minuten

Rojava. Ein demokratisches Experiment vom IS bedroht

Zeitungsmeldungen zufolge sind Einheiten der Terrororganisation „Islamischer Staat“ in der Nacht zum 07.10. ins Zentrum von Kobani vorgestoßen. Ortskundige, aber die Volksverteidigungskräfte YPG und vor allem die Frauenverteidigungseinheiten YPJ verteidigen die Stadt in erbitterten Straßen- und Häuserkämpfen. Vor fast vier Wochen hatte der IS seine durch Waffen- und Munitionslieferungen aus der Türkei unterstützte Großoffensive auf Kobane begonnen, den kleinsten der kurdischen Kantone, die zusammen die Selbstverwaltungsregion Rojava bilden, und rund 300 umliegende Dörfer unter seine Kontrolle gebracht. Über das demokratische Experiment Rojava und dessen Bedrohung durch den „Islamischen Staat“ und seine Unterstützer ging es in einer Podiumsdiskussion, die am 22.9.14 im Pavillon in Hannover stattfand, organisiert vom Friedensbüro Hannover in Zusammenarbeit mit dem Kurdistan Volkshaus Hannover und medico international. Hier sind Mitschnitte von der Veranstaltung zu hören: Nach der Einleitung von Brunhild und Jürgen der Vortrag von Michael Knapp, der mit einer Delegation der Kampagne „TATORT KURDISTAN“ Rojava besucht hat, von den basisdemokratischen Entwicklungen und den Problemen dort berichtet. Weiterhin ein Vortrag von Martin Glasenapp von medico internaitonal über seine Eindrücke von einem Aufenthalt in Rojava im August 2014. Weitere Aufnahmen wurden während der anschließenden Diskussion gemacht: u.a. Beitrag eines Vertreters des Kurdistan Volkshauses, Reaktion auf anmaßende Äußerungen eines deutschen Friedensaktivisten hinsichtlich der Politik der PKK, Forderung nach Aufhebung des PKK-Verbots, Hinweis auf die Bedeutung der selbstverwalteten Region Rojava als revolutionäres Projekt.

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