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Top 10 Schlagworte

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Beiträge & Podcasts

03.06.2015 von Wolfgang Lettow

Zur Lage der hungerstreikenden Gefangenen Gülaferit Ünsal

Gülaferit Ünsal ist seit dem 6. April im Hungerstreik gegen Zensur und Mobbing in der JVA Pankow/Berlin.
Verurteilt nach dem „Anti-Terror-Paragraf“ 129 b kämpft die Gefangene gegen Postzensur, Kommunikationssperren und Mobbing/Gewalt, welches die Anstaltsleitung unter den Gefangenen duldet und forciert.
Interviewt  mit Alexander, einem Besucher.

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03.06.2015 von Wolfgang Lettow

Neues zu Marco Camenisch aus der Schweiz

Marco ist Anarchist und befindet sich seit 1991 hinter Gittern.
Der Bewährungs- und Vollzugsdienst des kantonalen Amtes für Justizvollzug sabotiert sämtliche Schritte in Richtung Strafvollzugslockerung oder Haftentlassung bei Marco. Der „Dienst Vollzug 3“ (SMV3) stützt sich dabei auf eine klare politische Argumentation, als ungebrochener Anarchist soll er den Knast nicht verlassen können.
Im April 2015 erschien ein rund 200 Seiten starkes Buch über Marco von Kurt Brandenberger: Marco Camenisch – Lebenslänglich im Widerstand', Echtzeit-Verlag (Schweiz), ISBN: 978-3-905800-92-0, Preis: 29 Franken.

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06.05.2015 von Wolfgang Lettow

Hungerstreik der Gefangenen Gülaferit Ünsal aus der JVA Berlin-Pankow

Seit 2011 befindet sich Gülaferit Ünsal in Berliner Knästen. Sie wurde im Zusammenhang europaweiter Kooperation der Repressionsorgane von Griechenland nach Deutschland ausgeliefert, nachdem sie sich dort schon mehrere Monate im Knast befunden hatte. Im Mai 2013 wurde sie wegen des Vorwurfs der Unterstützung und Mitgliedschaft in der linken, revolutionären türkischen Partei DHKP-C zu 6,5 Jahren Knast verurteilt. Gülaferit ist seit dem 6. April in einem unbefristeten Hungerstreik. Sie fordert: "Schluss mit der Zensur von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen! Schluss mit dem Komplott, mit der Provokation und dem Mobbing!“

Adresse:

 

Gülaferit Ünsal
Arkonastr. 56
13109 Berlin

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06.05.2015 von Wolfgang Lettow

Gespräch mit Rainer Löhnert

Rainer ist 53 Jahre alt und schon seit über 28 Jahren eingesperrt, zur Zeit in einer Forensik in Bedburg-Hau, Nordrhein-Westfalen.
Ende Januar hat Rainer Loehnert einen vergeblichen Fluchtversuch aus einer forensischen Psychiatrie unternommen.

Seine Adresse: 
Rainer Loehnert
Bahnstraße 6
47551 Bedburg-Hau

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06.05.2015 von Wolfgang Lettow

Telefonat mit dem Gefangenen Thomas Meyer-Falk aus der JVA Freiburg

Er ist ein anarchistischer Red-Skin. "Ich selbst saß 11 Jahre in Isolationshaft (1996 - 2007) und zur Zeit in „Sicherungsverwahrung“ (SV), einer Haftmaßnahme, die auf einem Gesetz der Nationalsozialisten vom 24.11.1933 basiert."

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08.04.2015 von Wolfgang Lettow

Zur Lage der Gefangenen und des Widerstands in Griechenland

In Griechenland wurden neue Isolationstrakte in den Knästen eingeführt, in die vor allem politische und rebellische Gefangene verschleppt wurden. Breiter Widerstand inner- und außerhalb der Knäste und die Entstehung einer Solidaritätsversammlung sind Resultate der bisherigen Auseinandersetzung um dieses Thema.

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08.04.2015 von Wolfgang Lettow

Zum Besuchsverbot gegen Wolfgang Lettow, dem presserechtlichen Redakteur des „Gefangenen Infos“ (GI)

Die Anstaltsleitung der JVA Ratingen (NRW) teilte ihm erst detailliert nach 6 Wochen mit, warum er vom Besuch bei Ahmet Düzgün Yüksel, der wegen seiner Anwaltstätigkeit die Türkei verlassen musste und wegen § 129b inhaftiert ist, ausgeschlossen wurde.

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04.03.2015 von Wolfgang Lettow

Maßregelvollzug und Forensische Psychiatrie

Manfred wird schon jahrelang gefangen gehalten, im so genannten Maßregelvollzug. Zu seiner Situation schreibt er: "Ich werde seit meinen Veröffentlichungen mit Sanktionen überzogen. Meine ausgehende Post wird liegen gelassen, eingehende Post wird mir mit bis zu neun tägiger Verspätung zugestellt. Päckchen von Versandfirmen werden an den Absender zurück geschickt. Telefonleitungen werden auf tote Leitungen geschaltet ..." Dazu ein Gespräch mit Manfred.

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04.02.2015 von Wolfgang Lettow

Gefangenenlager Guantánamo – Zustand und Ausblick

Seit dem Sieg der kubanischen Revolution im Jahr 1959 tragen US-Contras und ihre Verbündeten in Europa den Popanz vor sich her, das neue Kuba verletze permanent die Menschenrechte. Aber es sind die USA selbst, die auf der Karibikinsel gegen Menschen- und Völkerrecht verstoßen. Denn sie unterhalten nicht nur ihre Marinebasis Guantánamo Bay (militärisches Kürzel GTMO, gesprochen »Gitmo«) gegen den ausdrücklichen Willen Kubas. In dem dort 2002 errichteten Militärgefängnis werden ausserdem »Terrorverdächtige« interniert und gefoltert - im rechtsfreien Raum.

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04.02.2015 von Wolfgang Lettow

Niederländische Behörden wollten ein Konzert der linken türkischen Band Grup yorum verbieten

Eine der bekanntesten revolutionären Bands der Türkei wollte in den Niederlanden auftreten. Der Konzert-Termin in Amersfoort war schon lange bekannt, Fans hatten bereits Karten erworben. Das Konzert schien zunächst kein Problem zu sein, was insofern erwähnenswert ist, als Gruß-Yorum-Konzerte immer wieder stattlicher Repression ausgesetzt sind; auch außerhalb der Türkei. Doch dann schalteten sich sowohl der niederländische Geheimdienst aks auch die örtliche Polizei ein und übten dem Vernehmen nach Druck auf die Stadtverwaltung in Amersfoort aus, das Konzert als ein vermeintliches Sicherheitsrisiko abzusagen.

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