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Beiträge & Podcasts

05.03.2013 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2013_03_05_Di_18 | Zeit: 14 Minuten

Bericht zu Lage des libanesischen Gefangenen Georges Ibrahim Abdallah in Frankreich

Mit dem Urteil des Berufungsgerichts in Paris am 10. Januar 2013 wurde das Urteil vom 21. November 2012 des Strafgerichtshofs bestätigt, Georges Ibrahim Abdallah nach fast 29 Jahren aus der Haft zu entlassen. Während seiner Haft (seit 1984) haben seine Anwälte mehrfach den Prozess neu angestoßen, vor allem nach dem Ende seiner offiziellen Haftzeit 1999. Neunmal sind sie mit ihrem Vorhaben deshalb gescheitert, weil die aufeinanderfolgenden Regierungen, unter dem direkten und offenen Druck der USA, gegen die Entlassung in Berufung gegangen sind und damit seine Freilassung verhindert haben. George ist zugleich ein Beispiel, für die Hartnäckigkeit der imperialistischen Repression, aber auch für die Entschlossenheit und den revolutionären Widerstand. Parallel zu seiner Unbeugsamkeit hinter Gittern, hat sich eine Welle der Solidarität gebildet, nicht nur im Libanon, Frankreich, Belgien, Tunesien, und weiteren Ländern. Interview mit einer Vertreterin der Roten Hilfe International.

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30.08.2009 von Redaktion | Autor: Rolf Verleger | Zeit: 54 Minuten

Vortrag "Zionismus und Judentum" - zur langen Vorgeschichte des Gaza-Krieges

Anlässlich des Geburtstages von Uri Avnery und zur Würdigung seiner Friedensarbeit im Nahen Osten lud das Integrative Forum Hannover e. V. am 10. September 2008 zu dem Vortrag ein. Avnery, dessen Familie aus Nazi-Deutschland flüchtete, ist Publizist und Gründer der israelischen Friedensbewegung Gush Shalom (aktuelle Info s. "Gush Shalom in Action" auf gush-shalom.org. Rolf Verleger, dessen Familie von den Nazis größenteils ermordet worden ist, wurde im Juni 2009 vom Zentralrat der Juden das Mandat als Delegierter im Direktorium entzogen. "Judentum heißt plötzlich: Immer Recht haben - egal was man macht", sagte Verleger unter anderem über seine KritikerInnen (igmg.de). Informationen zu Rolf Verleger auch auf hagalil.com (haGaWiki). Alle Beteiligten hätten nachvollziehbare Motive, sagt Verleger u. a. in seinem Vortrag. Es sei kein Konflikt von Gut gegen Böse - sondern "der Streit um ein Stück Land, das den palästinensischen Arabern Heimat war und den Juden als einzig mögliche Heimat erschien".

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