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Ein Besuch in Bordeaux - auf den Spuren der Nazivergangenheit

04.06.2014

Im Rahmen des Grundtvig-Projekts "Memory under construction - giving voice to forgotten history" begaben wir uns auf die Reise nach Oloron Sainte Marie in den französischen Pyrenäen und machten Station in Bordeaux.

Dort besichtigten wir einen U-Boot-Bunker der Nazis, der 1941 unter dem Kommando von Andreas Wagner von mehr als 6.500 zumeist französischen und spanischen Arbeitern errichtet wurde. Die dort befindlichen U-Boote sowie Tore, Materialien und Maschinen sprengten die deutschen Besatzer kurz vor der Befreiung Bordeaux durch die Alliierten im August 1944. Heute ist der ehemalige monumentale Bunker Gedenkstätte, aber auch Kulturzentrum für Ausstellungen und Konzerte.

In Bordeaux trafen wir den ehemaligen Zwangsarbeiter Henri Braun, der als 19Jähriger 1943 von der deutschen Kommandantur von Groß-Paris zur Zwangsarbeit nach Deutschland geschickt wurde. Er arbeitete 2 Jahre in einer optischen Fabrik in Frankfurt am Main und war wegen "Arbeitsverweigerung" fünf Monate unter schlimmsten Bedingungen im Arbeitserziehungslager Hedernheim inhaftiert.

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