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Gefangenenlager Guantánamo – Zustand und Ausblick

04.02.2015 von Wolfgang Lettow

Seit dem Sieg der kubanischen Revolution im Jahr 1959 tragen US-Contras und ihre Verbündeten in Europa den Popanz vor sich her, das neue Kuba verletze permanent die Menschenrechte. Aber es sind die USA selbst, die auf der Karibikinsel gegen Menschen- und Völkerrecht verstoßen. Denn sie unterhalten nicht nur ihre Marinebasis Guantánamo Bay (militärisches Kürzel GTMO, gesprochen »Gitmo«) gegen den ausdrücklichen Willen Kubas. In dem dort 2002 errichteten Militärgefängnis werden ausserdem »Terrorverdächtige« interniert und gefoltert - im rechtsfreien Raum.

Die wachsende Zahl von Veröffentlichungen aus der Hölle von »Gitmo« ist Ausdruck der seit Jahren größer werdenden Kritik an diesem Militärgefängnis. Schon 2006 hatte die UN-Menschenrechtskommission gefordert, es müsse aufgelöst werden und die Gefangenen sind einem fairen Gerichtsverfahren zuzuführen oder unverzüglich freizulassen.

Ein Gespräch mit dem Journalisten Jürgen Heiser.

(Das im Gespräch erwähnte „Guantanamo Tagebuch" ist geschrieben von Mohamedou Ould Slahi,, Verlag Klett-Cotta, 459 Seiten, 19,95 Euro)

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