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Vergessene Verbrechen in Argentinien und deutsche Mitverantwortung

21.06.2016

Alexander Hasgall ist Historiker und Publizist.

Seit Jahren beschäftigt er sich mit der Militärdiktatur in Argentinien. Am 13.06.2016 hielt er im Kulturzentrum Pavillon in Hannover einen Vortrag (mit anschließender Diskussion) über die gesellschaftlichen Hintergründe des Militärputsches in Argentinien vor 40 Jahren, über die Zeit der Diktatur, ihr Ende und Versuche der Aufarbeitung der jüngeren Geschichte in der argentinischen Gesellschaft. Hasgall erwähnte auch die bis heute nicht aufgeklärte Verstrickung deutscher Konzerne -  wie Mercedes Benz - und Behörden in die Verbrechen der Diktatur. Zu hören ist ein leicht gekürzter Mitschnitt seines Vortrags inkl. einleitender Bemerkungen von Moderator Nils Merten von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen. Im Magazin International vom 11.6.2016 äußerte sich Alexander Hasgall ebenfalls zu diesen Themen. Außerdem ging es um ein historisches Urteil gegen argentinische Militärs und Ärzte, die sich im Rahmen des so genannten "Plan Cóndor" an grenzüberschreitender Folterung und Verschwindenlassen von oppositionellen und linken Kräften im Südkegel Lateinamerikas beteiligt haben.

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