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Vortrag von Raul Zelik zu "Krise und Aufbruch in Spanien". Mit PODEMOS zur demokratischen Revolution?

30.12.2015

Raul Zelik ist Schriftsteller, Journalist, Übersetzer und Politikwissenschaftler.

Am 17.12. 2015 stellte er im Kulturzentrum Pavillon in Hannover – seine Thesen zur „Krise in Spanien“ dar - eingebettet in den spezifisch historischen Hintergrund des spanischen Staates, gab einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der neuen Partei PODEMOS und stellte seine Prognosen zu den Parlamentswahlen vom 20.12. zur Diskussion. Zu hören sind ein leicht gekürzter Mitschnitt seines Vortrags inkl. einleitender Fragen von Moderator Marcus Munzinger sowie zwei – ebenfalls gekürzte - Aufnahmen der folgenden Diskussion.

2015 erschien sein Buch zu „Krise und Aufbruch in Spanien“. Mit PODEMOS zur demokratischen Revolution? ISBN 978-3-86505-733-4

Informationen zu Raul Zelik (nach Wikipedia):

Zelik arbeitet seit 1992 als freier Autor. 1997 veröffentlichte er seinen Debütroman Friss und stirb trotzdem, in dem der Tod des rechtsextremen Gerhard Kaindl verhandelt wird. Ab 1999 folgten Romane und Sachbücher zu Lateinamerika. Der Durchbruch gelang Zelik mit dem Roman Berliner Verhältnisse, der 2005 für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Zeliks Roman Der bewaffnete Freund (2007) erzählt den baskischen Konflikt anhand einer ungleichen Freundschaft und wurde in der Neuen Zürcher Zeitung als „wohltuendes Antidot gegen die aufgeheizten Terrorismusdiskurse“ bezeichnet. Gemeinsam mit Petra Elser legte Zelik 2007 mit dem Roman Der gefrorene Mann (von Joseba Sarrionandia) eine der ersten literarischen Direktübersetzungen aus dem Baskischen vor. 2010 veröffentlichte er ein Gesprächsbuch mit dem marxistischen Politökonomen Elmar Altvater. Darin erörtern die beiden die Chancen nichtkapitalistischer Gesellschaften und das Scheitern des Staatssozialismus.

Parallel hierzu war und ist Zelik als Sozialwissenschaftler tätig. 1990 bis 1995 absolvierte er ein Studium der Politikwissenschaften und Lateinamerikanistik an der FU Berlin. Seither hat er regelmäßig fachwissenschaftlich publiziert. Sein Augenmerk galt dabei vor allem der Anwendbarkeit theoretischer Konzepte auf die aktuelle lateinamerikanische Politik, insbesondere am Beispiel Kolumbiens und im Zusammenhang mit den sozialen Bewegungen in Venezuela. Zelik promovierte 2008 mit einer Studie über die kolumbianischen Paramilitärs als Fallbeispiel informalisierter (Un-) Sicherheit. 2008 war er Gastprofessor am Institut für Politische Studien und Internationale Beziehungen in Bogotá. 2009 wurde er an der Nationaluniversität Kolumbiens zum Professor für Politikwissenschaften berufen und lehrte Politische Theorie und Internationale Politik in Medellín. Aus familiären Gründen gab er die Professur Mitte 2013 auf und lebt heute wieder als freier Schriftsteller in Deutschland.

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