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Warnstreik der GEW am 19.2.2013

22.02.2013

An Niedersachsens Schulen arbeiten etwa 17.000 Tarifbeschäftigte und ca. 80.000 BeamtInnen. Am 19.2.2013 sind mehr als 700 Beschäftigte an über 50 Schulen in Niedersachsen dem Aufruf der GEW zu einem Warnstreik gefolgt.
Sozialpädagogische Fachkräfte und angestellte Lehrkräfte aus Schulen in Hannover, der Region Hannover (Wunstorf, Garbsen, Ronnenberg, Springe, Seelze, Laatzen, Langenhagen) sowie aus Rodenberg, Nienburg, Stolzenau, Hameln, Hildesheim, Peine und Holzminden, Lüneburg, Göttingen, Braunschweig beteiligten sich an Warnstreiks vor ihren Schulen und an der zentralen Kundgebung in Hannover.
Auch im Norden, Süden, Osten und Westen Niedersachsens gab es Warnstreiks an Schulen.
Einen Eindruck von der kämpferischen Stimmung der Streikenden vermittelt der Redebeitrag einer Vertreterin des GEW Bezirksverbands Hannover zum Auftakt der Demonstration am Klagesmarkt. Auf der zentralen Warnstreikkundgebung am hannoverschen Kröpcke erläuterte Olaf Korek vom Bezirkspersonalrat die zentralen Forderungen der GEW:
•    6,5 Prozent mehr Entgelt mit einer sozialen Komponente
•    Eingruppierungstarifvertrag für Lehrkräfte
•    Erhalt des tariflichen Urlaubsanspruchs
•    Eindämmung von befristeten Arbeitsverträgen
 Ilse Schaad, GEW-Verhandlungsführerin, rief die Arbeitgeber auf, endlich ein Angebot vorzulegen. „Zwei Verhandlungsrunden verstreichen zu lassen, ohne auf die Forderungen der Gewerkschaften überhaupt einzugehen, ist schon mehr als ungewöhnlich“, und Rüdiger Heitefaut von der GEW Niedersachsen erklärte: „Wir erwarten von der SPD/Grünen- Regierung eine konstruktive Rolle in den Tarifverhandlungen“.
Die Gewerkschaften GEW, ver.di und GdP planen zwischen dem 4. – 7.März  vor der dritten und letzten Verhandlungsrunde am 7./8. März weitere gemeinsame Warnstreiks.

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